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Wusstet ihr schon…

…dass ihr durch die Konzentration eures Verbrauchs an bestimmten Tageszeiten die Kosten für Energie reduzieren könnt? So hat die Regulierungsbehörde ARERA die Tage in Zeitzonen mit unterschiedlichen Energiepreisen eingeteilt. Demnach gibt es drei Referenzbereiche für Stromkunden: F1, F2 und F3.

Zeitzone F1: montags bis freitags, 8.00 bis 19.00 Uhr (gesamtstaatliche Feiertage sind ausgeschlossen).
Zeitzone F2: montags bis freitags, 7.00 bis 8.00 Uhr und 19.00 bis 23.00 Uhr ; samstags von 7.00 bis 23.00 Uhr (gesamtstaatliche Feiertage sind ausgeschlossen)
Zeitzone F3: montags bis samstags, 00.00 bis 7.00 Uhr und 23.00 bis 24.00 Uhr; sonntags und an Feiertagen 00.00 bis 24.00 Uhr.

Graphik, die die Zeitzonen F1/F2/F3 anzeigen

Bei Haushaltskunden wird der Stromverbrauch in zwei Zeitzonen berechnet:

  • F1 (wie oben beschrieben)
  • F23: die Zeitzone F2+3 kombiniert die oben definierten Zeitzonen F2 und F3 (= Werktage von 19.00 bis 8.00 Uhr sowie ganztägig alle Samstage, Sonntage und Feiertage).

Unser Spartipp: Die Zeitzone F23 umfasst die Tage und Tageszeiten mit niedrigerem Durchschnittsverbrauch, in denen der Strom billiger ist als in F1, obwohl sich der Unterschied zwischen den verschiedenen Zeitfenstern in den letzten Jahren allmählich verringert hat. Zum Beispiel war der Energiepreis in F23 im Jahr 2020 15 % niedriger als der F1-Preis im Jahr 2020.

Bei betrieblichen Mitgliedern wird der Stromverbrauch in drei Zeitzonen berechnet: F1 und F2 und F3. Unternehmen empfehlen wir den Verbrauch soweit möglich in F3 zu verlagern. In den letzten Jahren ist der Unterschied zwischen der F1 und der F2 Zeitzone sehr marginal geworden. So sehr, dass in einigen Monaten des Jahres 2020 (März, April, Mai und August) F2 sogar teurer als F1 war. Im Jahr 2020 war die durchschnittliche Unterschied zwischen F1 und F2 fast Null, während F3 um ca. 19 % niedriger war als F1.